Seit 2 Jahren kann das Ju/Hoansi Lebende Museum auf der Farm Omandumba West besucht werden - es istjetzt das ganze Jahr geöffnet. Es erfreut sich wachsender Beliebtheit, was an den steigenden Besucherzahlen abzulesen ist. Im Mai 2010 wurde bei uns wieder ein kleiner Buschmann geboren.
Das Lebende Museum gibt den Besuchern einen interessanten Einblick in die uralte Jäger- und Sammlerkultur und die ursprüngliche Lebensweise der San.
Das Lebende Museum ist ein Ausbildungsinstitut, eine Kombination von Schule und Museum, in welchem Besucher einige Stunden mit den Buschleuten deren Kultur kennen lernen können: z.B. mit ihnen auf die Jagd gehen, Fallen stellen, Buschmannschmuck, Medizin sowie Pfeil und Bogen und andere Geräte herstellen. Sie führen ihre uralten Spiele, Tänze und Gesänge vor (man darf auch mitmachen), der Medizinmann zeigt einen Trancetanz, und vieles mehr.
Im Museumsladen kann man von den Buschleuten selbst hergestellte Reiseandenken wie Schmuck, Waffen, Werkzeuge, Pudersäckchen u. a. kaufen.
Das Lebende Museum wird eigenständig von den Buschleuten betrieben, 90% aller Einnahmen gehen direkt an sie (10% erhält die Farm Omandumba für Dienstleistungen an das Lebende Museum).
Die Einnahmen werden für Schule, Kleidung, Decken usw. verwendet. Auch die Souvenirs erfreuen sich großer Beliebtheit.